Wettkampfberichte 2017/2018

GFU-Fechter Lukas Knechtl überzeugt bei seinem erstem internationalen Auftritt für Österreich

 

Der Grazer Degenfechter Lukas Knechtl zeigte bei den U23 Europameisterschaften In Jerewan eine überzeugende Leistung. Das 21jährige Mitglied des Talente-Teams Steiermark, der sich als erster steirischer Degenfechter für diese Veranstaltung qualifiziert hat, musste bereits in der Qualifikationsrunde Ex-Europameister und Weltmeister schlagen, um den Aufstieg in die Ko-Runde sicherzustellen.

Dass ihm das mit Siegen über Freilich/Israel und Cannone/Frankreich gelang, haben ihm wahrscheinlich nur er selber und sein Trainer Laszlo Kovacs zugetraut. In der KO-Runde wartete dann der nächste Hochkaräter: Der Franzose Bally konnte zwar mit 9-6 in Führung gehen, Lukas blieb jedoch dran und drehte den Spieß auf ein 10-9 um. Dann riss jedoch der Faden und Bally hatte das bessere Ende für sich. Schämen braucht sich Lukas Knechtl für diese Niederlage nicht, schließlich verlor er gegen den späteren Silbermedaillengewinner dieser Europameisterschaft und belegte am Ende Platz 45.

Der Kommentar von Coach Laszlo Kovacs: „Lukas hat sich super präsentiert. Ich bin sehr zufrieden mit seiner Leistung. Er hat sich teilweise gut bewegt. Er muss noch lernen, dass er die 3x3 Minuten durchgehend konzentriert aushält. Dann wird alles gut.“

Gold für die Favoritin im Damendegen Lucia Knechtl

(und anschliessendes Tänzchen mit Patentante und Cousine Giovanna) 2x Silber für Marlene Mark und David Knechtl sowie Bronze für Carina Zettel war die Ausbeute der GFU bei den Steirischen Junioremeisterschaften. Gratulation an alle!

Giovanna Nitsche mit guter Leistung beim Westend-Cup Budapest

Der Wurm war drin – zu Beginn des Grand Prixs um den Westendcup in Budapest bei dem sich über 500 TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt an 3 Wettkampftagen gegenüberstanden.

Ein schnelles Aus erlebte Lukas Knechtl, der einen rabenschwarzen Tag erwischte. Und auch Giovanna begann in der Runde mit 3 Niederlagen. Dann aber drehte sie den Spieß um und zog als zweitbeste Österreicherin mit 3 Siegen in die Direktausscheidung auf. Hier warten dann immer noch 3 knallharte Gefechte, um ins 64iger Tableau zu gelangen, die die WM-Qualifikation in Österreich bedeuten. Im ersten KO hatte Gio Freilos, danach verlor sie gegen die Amerikanerin Washington.

Dennoch war Budapest für beide eine Reise wert. Sie verfolgten die Kämpfe mit Coach Laszlo Kovacs bis zum Ende und sammelten viele Eindrücke, um es beim nächsten Mal (noch) besser zu machen.

Was sahen sie ausserdem noch:

1.       Da gelangte der ehemalige Teamkollege von Lukas, dem er letztes Jahr noch die WM-Fahrkarte weggeschnappt hat (Marco Brinkmann) ins 8er Finale und hätte fast noch einen Stockerlplatz erkämpft. Emotional daran, dass Marcos langjähriger Excoach Janos Pethes dabei war. Ein verdienter Lohn für einen unglaublich tollen Trainer. Gratulation Janos und Marco!!

2.       Sie erlebten die Tragödie um Josef Mahringer: Der junge Österreicher war nach der Runde mit Platz 16 (von 280 Fechtern) fast schon im 64iger KO und hatte die WM-Qualifikation in der Tasche. Dann kam mit Jakub Jurka ein Tscheche, der ex equo auch af Platz 16 landete. Da Josef den Stichkampf verlor, musste er doch in die harte Vor-KO-Ausscheidung und verlor dort den letzten Kampf mit 13-12 im sudden death, obwohl er 2 Sekunden vor Schluß noch mit 12-11 geführt hatte. Vor 2 Jahren noch fast bei Olympia, dieses Jahr nicht bei der WM. Da stellt sich die Frage, ob die Qualifikiationskriterien des ÖfV angesichts der unglaublichen internationalen Leistungsdichte in der AK-Klasse noch zeitgemäß sind. Der „Fall Mahringer“ sollte Anlass geben, darüber nachzudenken.

3.       Therese Lorenz, Ex-Mannschaftskameradin von Lissy Knechtl, die dieses Jahr einen runden Geburtstag feiert, verliert den Kampf um die WM-Quali knapp. Therese, DAS WAR SENSATIONELL!! Herzliche Gratulation dazu. Die JUNGEN sind herzlich eingeladen, darüber nachzudenken, warum das möglich ist!!!

4.       Der Finalkampf zwischen Heinzer (SUI) und Fava (FRA) war eine „Beinarbeitschlacht“, die wohl die letzten Zweifler überzeugt haben, die glaubten, man benötige im Degen keine Beinarbeit.

Lucia Knechtl sensationelle Österreichische U20-Vizemeisterin

Es sind diese Tage, an denen alles schief läuft. Man hakt sie am besten ab und hofft auf die Tage, an denen alles funktioniert.

Genau so einen Tag (an dem alles funktioniert) erlebte die GFU-Fechterin Lucia Knechtl am vergangenen Sonntag bei den Österreichischen Meisterschaften der Junioren (U20). Schon auf der Fahrt zur Halle fragte sie, wann Bruder Lukas denn damals seinen Österreichischen Meistertitel bei den Junioren gewonnen hat. Antwort vom Papa: In seinem ersten U17-Jahr! „Oh mein Gott“, antwortete Lucia, „das ist ja der pure Wahnsinn“! Innerhalb der nächsten 6 Stunden lieferte sie dann selbst den „puren Wahnsinn“ ab. Das 14-jährige Talentbase-Mitglied der Sportunion Steiermark startete mit einem Sieg in 5 Gefechten mehr als gemächlich in den Wettkampf. Gerade noch in die KO-Runde aufgestiegen, startete Lucia (bis dahin Nummer 15 im Junioren-Ranking des ÖfV) dann voll durch: Mit einem 15-14 schaltete sie zunächst ihre Klubkameradin Marlene Mark aus, die am Ende gute 17. wurde. Wer dann dachte, die Nummer 4 der ÖfV-Rangliste Elisabeth Pinggera aus Dornbirn wäre Endstation, sah sich getäuscht: Mit 15-13 zog Lilly ins Viertelfinale ein. Dort konnte sie auch Ines Kirsten (Steiermärkischer Landesfechtclub) ebenso wenig aufhalten wie im Halbfinale die Ranglisten-2. Rosa Schmidl aus Linz. Erst Freundin Antonia Grabher aus Dornbirn stoppte den Siegeslauf von Lucia mit einem 15-13 im Finale. Die Silbermedaille und Platz 7 im U20-Ranking waren der verdiente Lohn des „puren Wahnsinns“!

Sehr gefreut haben wir uns auch über den Aufstieg unseres Geburtstagskindes Carina Zettel in die KO-Runde.

In der Mannschaft war dann bei den Dreien naturgemäß die Luft raus: Man belegte den undankbaren 4. Platz.

Den 2. Medaillengewinn schaffte dann fast noch Bruder David Knechtl im Herrendegen: Er lieferte eine blitzsaubere Qualifikationsrunde ab mit 5 Siegen und nur einer Niederlage. In einem dramatischen 15-14-Sieg gegen den 3 Jahre älteren von einer langen Verletzung wieder genesenen Jakob Hattinger aus Linz zog David dann ins Viertelfinale ein. Erst Fabian Bruckmüller (ebenfalls Linz) verhinderte den Medaillengewinn von David mit einem knappen 15-13-Sieg. Mit Platz 7 zeigte David aber wieder, dass er auch in der höheren Altersklasse schon ganz vorne dabei ist im Österreichischen Fechtverband.

Hervorragend auch der Auftritt des 14jährigen Leo Zölß: Nach 4 Siegen in der Qualirunde verpaßte er den Einzug in die besten 8 nur sehr knapp mit 14-15 und wurde 9.

Gemeinsam mit Paul Holzer und Gregor Janjic gewannen die beiden dann leider auch nur „Blech“ im Mannschaftskampf. Nach einem Viertelfinalsieg über Salzburg reichte es nach Niederlagen gegen Dornbirn und Linz (noch) nicht ganz aufs Stockerl.

Fazit:

1.   Sehr gutes Ergebnis unserer GFUler, tolles GEMEINSAMES Coaching von Laszlo und Lissy. Bravo, danke Euch beiden!!!!

 

2.   Außer im Degen (Damen und Herren) und Herrensäbel waren die Mannschaftswettbewerbe im Florett und Damensäbel eine Farce:

a.       Damenflorett: 3 Mannschaften (davon 2 aus einem Club)

b.       Herrenflorett: 4 Mannschaften (davon 2 aus einem Club)

c.       Damensäbel: 2 Mannschaften

Medaillen abholen nur fürs Antreten sollte man bei Österreichischen Meisterschaften abschaffen. Wo liegt da der sportliche Wert einer Medaille?
Wenn nicht mindestens 4 Mannschaften aus verschiedenen Clubs am Start sind, sollte man keine Medaillen mehr vergeben, oder Systemänderungen vornehmen! Vorschläge dafür machen wir gerne!

3.   Nahezu alle Vereine waren mit ihren haupt-, neben- und ehrenamtlichen Trainern bei diesen Meisterschaften vertreten, nur die beiden höchstbezahlten Trainer des ÖfV nicht: Florett- und Degentrainer, die in der Südstadt den österreichischen Fechtnachwuchs auf Vordermann bringen sollen! Einige Fechter von Ihnen waren UNBETREUT am Start. Für den Degentrainer gilt das im übrigen für ALLE bisherigen Ranglistenturniere des ÖfV. Da sei zum einen die Frage erlaubt, wie man Talente für die Südstadt gewinnen will, wenn man den Turnieren fernbleibt, bei denen diese Jugendlichen starten. Zum andern: Wo bleibt die Dienst- und Fachaufsicht?

 

4.   Alex Biro, unser Bronzeboy von der EM Sotschi ist uns abgegangen! Schade, dass Du nicht dabei warst, Alex! Wir hätten uns gerne wieder alle gewundert, warum Du ständig die Lampe anmachst!

Olimpici Bük

 

Am vergangenen Wochenende tummelten wir uns mal wieder in Ungarn, um in Bük bei der stark besetzten Olympicii-Turnierserie wichtige Erfahrungen zu sammeln.

101 Degen-Fechter der Jahrgänge 2003-2006 waren im Herrendegen am Start.

Mit dabei, neben ihrem Trainer Laszlo Kovacs, unsere GFU Jungs Gregor Janjic und Leo Zölß, die mit 3:2 und 4:1 die Vorrunde sicher meisterten.

Auch Gery, der Sohn unseres Trainers ging mit einer 4:1 Vorrunde in die KO‘s, und hatte hier, genau wie Leo ein Freilos.

Gregor focht sich sicher ins 64er und konnte schließlich Platz 43 belegen.

Leo unterlag nach 2 sicheren Siegen im 16er dem Ungarn Kó, der am Ende gemeinsam mit Gery den 3. Platz belegte, und wurde so letztlich 15.

Ein kurzer Stopp beim McDonalds rundete den spannenden und erfolgreichen Turniertag in Ungarn ab.

Klasseleistungen von GFU 2 in Mödling

Wenn die Bayern ohne Neuer, Boateng, Alaba, Lewandowski, Robben, Ribery und Vidal spielen und gewinnen, dann wundert sich schon keiner mehr, denn die Bundesliga-Übermannschaft ist auch mit ihrer 2. Garnitur stark genug für die Konkurrenz.

Für einen kleinen österreichischen Fechtverein wie die GFU ich das nicht selbstverständlich: Mit Alena Trolp, Leni Meissner, Juliane Vacikova, Sebastian Bartussek und Livia Justich gewannen wir beim letzten Ranglistenturnier in Treibach 2xGold, 1xBronze und 2 weitere Finalplatzierungen 5-8.

All die genannten GFU-Musketiere waren aber aus unterschiedlichen Gründen letztes Wochenende in Mödling beim Edi-Schwarzer-U12/U14-Ranglistenturnier nicht am Start: Schulskikurs (Alena, Leni), Verletzungen (Basti und Livia) oder andere sportliche Verpflichtungen (Juliane 5-Kampf-Wettbewerb) ließen uns mit einem Rumpfteam antreten.

ABER DAS SCHLUG SICH SENSATIONELL

Die 9jährige Jara Trolp gewann die Goldmedaille im U12-Wettbewerb und löste (ihre skifahrende) Schwester Alena wieder als Führende in der Österreichischen Rangliste ab. Dabei zeigte sie sich abgezockt wie eine Große: 9:8, 10:9 und 8:7 lauteten ihre Ergebnisse im KO, das sie an 1 gesetzt eröffnete. Bitte ein Vorbild daran nehmen liebe ältere GFU-FechtkollegInnen.

Die zweite Medaille gewann in Mödling Simon Knechtl, der im Halbfinale nach beherztem Kampf dem späteren Sieger Rankl aus Treibach 7-10 unterlag. Bis dahin hatte Simon aber ein feines Turnier gefochten. Was würde er erst schaffen, wenn er ein bisschen fleißiger trainiert??? J

Mit etwas gemischten Gefühlen sahen wir dann dem U14-Wettbewerb entgegen. Hier haben wir eine Leistungsücke, die jedoch unsere „Anfänger“, d.h. diejenigen, die im September 2017 mit dem Fechten begonnen haben, in Mödling hervorragend schließen konnten:

Lina Platzgummer

(in ihrem ersten U14-Turnier) und

Lena Bartussek

(in ihrem erst zweiten Wettkampf) fochten mutig und clever. Sie konnten 2 bzw. 3 Siege in den Qualifikationsrunden erfechten. Damit erreichten sie das 8er Finale, in dem beide -noch unerfahren in Gefechten auf 15 Treffer- unterlagen. Am Ende standen aber Platz 5 (Lina) und 6 (Lena) zu Buche und beide stehen damit erstmalig im U14-Ranking des ÖfV.

Lena war dabei sicher von ihren tollen Fingernägeln beflügelt (siehe Foto). So schaut professionelle Wettkampfvorbereitung aus!

Den Vogel schoss Jan Tauber ab: In seinem ersten Turnier gewann er auch 3 Rundengefechte und stieg sicher ins KO auf. Dort bot er dem an 1 gesetzten Riedle aus Linz einen tollen Kampf und unterlag mit 8:15. Dennoch war er maßlos enttäuscht. Lissy, Achim, seine Eltern und alle GFU-Kinder gratulierten ihm aber zu diesem tollen Erfolg, mit dem auch er gleich in die U14-ÖfV-Rangliste aufstieg.

Alles in allem ein fantastischer Tag der so arg gebeutelten GFU-Garde. Beim Qu-Turnier in Klagenfurt und den Österreichischen Jugendmeisterschaften in Vöcklabruck werden wir wieder mit kompletter Mannschaft voll angreifen!!  

Starke GFUler beim 25. Alpe Adria Cup

Ausnahmsweise nicht weit reisen mussten wir zum Alpe Adria Cup in die Herrgottwiesgasse nach Graz.

Am ersten Tag standen die Kadettenwettbewerbe auf dem Programm. Die Jungs mussten schon in der Früh ran, während die Damen Ihren Schönheitsschlaf (mit ErfolgJ) noch etwas genießen konnten.

Leider war Jan Schuhmann noch aufgrund seiner Schulterverletzung außer Gefecht, kam aber am Sonntag zu Besuch und feuerte die Jungs an. SUPER JAN. Vielen Dank und weiter gute Besserung!

Auf seinem ersten Kadetten-Turnier bot Xaver Aigner eine sehr gute Leistung und schaffte es in die 2. Qualifikationsrunde. Nur um einen Platz verfehlte er dabei seine ersten Ranglistenpunkte.

Paul Holzer schaffte mit einer Platzierung unter den besten 32 diese Hürde und konnte sich in der ÖfV-Kadettenrangliste weiter verbessern.

Top drauf waren auch wieder David Knechtl, Leo Zölß und Gregor Janjic:

Alle schafften sicher beide Qualifikationsrunden. Im ersten KO hatte David wenig Mühe mit Marco Kogler vom KAC (11:3), der aber nach langer Schulterverletzung erstmalig wieder dabei war und noch einen großen Trainingsrückstand aufwies.

Schön Marco, dass Du wieder dabei warst!!!

Wesentlich spannender machten es dann Leo und Gregor, denn beide kämpften ihre Gegner mit 15-14 nieder und qualifizierten sich für das Achtelfinale, Leo gegen Pankratz (Treibach) und Gregor besiegte erstmalig Leo Lach (UWK) in einem KO-Gefecht. So einträchtig wie sie die Runde der besten 16 erreicht haben, genauso einträchtig verabschiedeten sie sich auch vom Turnier: Leo sehr deutlich und auch bei David sah es nach 1-8-Rückstand nach einer Klatsche aus. Nach einer taktischen Umstellung bewegte er sich in der Defensive aber wesentlich besser und gewann die 2. Gefechtshälfte mit 14:7. Leider gab das in Summe eine 14-15-Niederlage!

Ebenfalls sensationell war Gregor gegen Berktold (dem Juniorensieger vom Sonntag) unterwegs. Mit viel Pech platzierte er seinen Stoß im sudden death etwas zu hoch und verlor auch sehr unglücklich 14-15.

Platz 10 für David, 11 für Gregor und 13 für Leo war dann fast wie „die Hühner auf der Stange“!

Während die Jungs sich dann anschließend bei Familie Zölß mit einer wie immer fantastischen Gulaschsuppe von unserem Doc Christoph stärkten, stiegen die Damen ins Geschehen ein.

Carina Zettel fehlte bei Ihrem erst dritten Turnier noch ein bisschen der Mut und sie verließ in Runde 1 den Wettkampf. Dasselbe –was den Mut angeht- traf auch für Marlene Mark zu, sie erwischte es in der 2. Runde.

Einen Topwettkampf lieferte Lucia Knechtl ab: Während es in den Qualirunden noch Höhen und Tiefen gab, steigerte sie sich in den KO-Gefechten erheblich: Mit Siegen über Taschek vom KAC (15:13) und Lusic aus Kroatien (5:4 im sudden death) erreichte sie das Finale gegen die spätere Siegerin Gnjidic (ebenfalls aus Kroatien). Dort konnte Lucia bis zum 9:9 immer wieder einen Rückstand gegen die sehr defensiv eingestellte Gegnerin aufholen, ehe ihr dann (eher im Kopf) ein wenig die Kraft ausging und sie am Ende mit der Bronzemedaille zufrieden sein mußte UND DIES AUCH ZURECHT WAR!!

Am zweiten Tag standen dann die Juniorenwettbewerbe auf dem Programm: Dieses Mal durften die Jungs ihren Schönheitsschlaf ausleben und die Damen mussten früh ran.

Marlene Mark zeigte hier gegenüber dem Vortag eine wesentlich verbesserte Leistung und absolvierte die Qualirunde mit 6 Siegen. Lucia Knechtl kam nicht so richtig in die Gänge und mußte mit 4 Siegen Vorlieb nehmen. Im KO kam dann aber für beide ganz knapp das Aus: Jeweils mit 14-15 von Marlene gegen die spätere Siegerin Zerlauth (Dornbirn) und Lucia gegen Sasvariova (Slowakei).

Mit Platz 6 (Marlene) und 8 (Lucia) können aber beide zufrieden sein, zumal dies noch nicht ihre Altersklasse ist.

Im Herrendegen gaben dann ab Mittag die Jungs Vollgas: Paul Holzer besiegte in der ersten Runde gleich den späteren Sieger Berktold (Dornbirn) und sicherte sich auch hier wertvolle Ranglistenpunkte.

David, Gregor und Leo erreichten sicher die KO-Runde, wobei David mit 9 Siegen und nur 1 Niederlagen eine Galavorstellung ablieferte und an Nr. 2 gesetzt war.

Im 32igerKO hatte er deshalb auch Freilos, während Gregor (mit 15:11 gegen Hossein-KAC) und Leo (gegen Namensvetter Leo Lach vom UWK mit 15:10) sichere Siege einfuhren und ebenfalls das Achtelfinale erreichten.

Gregor bekam dann von Seriensieger Alex Biro (KAC) ordentlich eins auf die Haube, während David im GFU-internen Duelle gegen Leo Zölß siegreich blieb und in der Runde er letzten 8 gegen Freund und Nationalmannschaftskollegen Samuel Berktold auf die Planche mußte. In einem hochklassigen Gefecht hatte Sami dann das glücklichere Ende für sich und gewann im sudden death mit 9:8.

Mit Platz 5 für David, 13 für Gregor und 14 für Leo zeigten unsere Kadetten aber auf, dass sie auch schon bei den Junioren ordentlich „mitrühren“ können.

GFU-Girlipower beim Ranglistenturnier in Treibach Althofen

 

Die Tatsache, dass „ein Drittel der Belegschaft“ grippebedingt absagen musste, hat unsere GFU-Musketiere beim Ranglistenturnier des Österreichischen Fechtverbandes in den Altersklassen U12, U14 und Kadetten in Treibach Althofen offensichtlich sehr beflügelt.

 

Bei den Damen gab es einen Totaltriumph: Alena Trolp schaffte das Kunststück eines Doppelsieges in der U14 und U12. Hier stand sie sogar an der Spitze eines Dreiertrios, das alle Medaillen abräumte, denn Silber ging an Schwester Jara und Bronze an Leni Meissner.

 

Da konnten natürlich die Vorbilder bei den Kadetten nicht tatenlos zuschauen. Mit Lucia Knechtl gab es den dritten Sieg, den sie in einem hart umkämpften Finalgefecht gegen Vereinskollegin Marlene Mark sicherstellte: 6 Sekunden vor Schluss lag Lucia schon 3 Treffer zurück, schaffte noch das Kunststück des Ausgleichs und erzielte dann im sudden death den entscheidenden Treffer. Carina Zettel scheiterte hier knapp am Einzug in die KO-Runde.

 

Aber auch im Herrendegenwettbewerb konnten wir ordentlich mitmischen. David Knechtl, der ungeschlagen ins Halbfinale einzog, lieferte sich mit seinem Nationalmannschaftskollegen Julian Fuchs aus Dornbirn eine wahre Schlacht, holte immer wieder einen Rückstand auf, hatte aber schlussendlich –stark unterzuckert- das Nachsehen. Gregor Janjic zeigte ebenfalls eine starke Leistung und belegte Rang 5. Hier zeigte sich, dass die Jungs sich bei den EFC-Turnieren in dieser Saison eine ordentliche Portion Turnierhärte geholt haben. Paul Holzer wurde 23. und holte ebenfalls wichtige Ranglistenpunkte.

 

Bei der U12 im Herrendegen reichte es zwar nicht fürs Stockerl, jedoch erreichten Simon Knechtl und Sebastian Bartussek mit Platz 5 und 8 beide die Finalrunde.

 

Neben den schon mehr oder weniger Etablierten zeigten aber auch unsere Anfänger, die das erste Mal dabei waren, tolle Leistungen: Mirko und Janis Vich überstanden beide die erste Qualifikationsrunde und erzielten mit Rang 24 und 25 ihre ersten Ranglistenpunkte ebenso wie Schwester Juliane, die bei der C-Jugend sogar in der Finalrunde der besten 8 stand.

 

Und auch Lena Bartussek schlug sich prächtig: Trotz eines Sieges und 3 knapper Niederlagen reichte es (noch) nicht für die Finalrunde.

 

Nachwuchscoach Lissy Knechtl und Ehemann Achim Wargalla waren gemeinsam mit den mitgereisten Eltern mächtig stolz auf ihre Truppe, ebenso wie Trainerkollege Laszlo Kovacs, der aus der Ferne in Ungarn die Ergebnisse mitverfolgte.

 

Gratulation an alle für diese großartige Leistungen, vor allem auch an die Eltern für Ihre tolle Unterstützung und -bei aller Nervosität- auch für ihre Zurückhaltung beim NICHTcoachen ihrer Kinder!

Degenfechter Lukas Knechtl schafft

Qualifikation für U23 Europameisterschaft

 

Der Degenfechter Lukas Knechtl von der Grazer Fechtunion qualifizierte sich am Wochenende bei den Internationalen Niederösterreichischen Meisterschaften in Mödling, einem U23-Europacup-Turnier, für die Europameisterschaften 2018 in Yerevan/Armenien.

 

Es ist die erste Qualifikation eines steirischen Degenfechters für eine internationale Meisterschaft in der allgemeinen Klasse in der Geschichte des steirischen Fechtsports.

 

Beim mit 80 Teilnehmern aus 15 Nationen sehr gut besetzten Wettkampf begann Lukas sehr unsicher in der Qualifikationsrunde. Mit nur 3 Siegen in 6 Gefechten erzielte er nur Platz 42 in der Setzliste. Hier steigerte sich das TalenteTeam-Mitglied der Sportunion Steiermark aber gewaltig: Mit Siegen über den starken Italiener Sabbadini und den Serben Cetic zog Lukas ins Achtelfinale ein.

Auch hier hatte er noch eine gute Chance gegen den Italiener della Pina, kam jedoch zu spät ins Gefecht: Nach 8-1-Führung konnte der Italiener seinen Vorsprung mit 15-12 gerade noch ins Ziel retten.

 

Neben Lukas Knechtl konnte sich auch der Linzer Josef Mahringer für die EM im Herrendegen qualifizieren.

 

Nicht so gut lief es für unsere Damen: Nach einer überragenden Runde u.a. mit einem Sieg über die amtierende Europameisterin Brovko verlor Giovanna Nitsche ihr erstes KO-Gefecht ebenso wie Gloria Wolkerstorfer. Beide haben aber noch die Chance, im Frühjahr in Busto Arsizio und Lausanne die EM-Quali zu erreichen.

 

Ergebnisse Herrendegen (80 Teilnehmer):

1. Paulouski, Dzianis (BLR)

2. Schmier, Robert (GER)

3. Tulen, Tristan (NL) und Crecchi, Bernardo (ITA)

5. Volkov, Danila (RUS)

6. Risicato, Gabriele (ITA)

7. Persu, Mario (ROM)

8. Della Pina, Andrea (ITA)

....

16. Knechtl. Lukas (AUT-GFU)

GFU-Fechter Lukas Knechtl

mit starkem Auftritt bei seinem Weltcup-Debut für Österreich

Die Chronisten des Steirischen Fechtverbandes werden es sicher ganz genau wissen. Aber sie müssen sicher lange in ihren Geschichtsbüchern blättern, um herauszufinden, wann (wenn überhaupt einmal) ein steirischer Herrendegenfechter bei einem Weltcup-Turnier der allgemeinen Klasse teilgenommen hat.

Insofern war es wohl eine doppelte Premiere: Lukas Knechtl startete vergangenes Wochenende (ebenfalls erstmalig) für Österreich bei einem Weltcup der Turnier der AK. Im italienischen Legnano ging er bei der 42. Auflage des Corracio-Cups an den Start.

Mit 259 Teilnehmern war das Turnier wie alle Weltcups im Herrendegen in Europa sehr stark besucht. In 37 Vorrunden qualifizierten sich gerade einmal 181 Fechter für die Direktausscheidung. Demnach fand man unter den Vorrundenkandidaten schon einige (Ex)-Europa- und Weltmeister bzw. Weltcupsieger.

Lukas präsentierte sich in hervorragender Form, gewann 2 seiner Gefechte souverän und verlor 3 nur sehr knapp mit 4-5 (darunter auch gegen den Olympiasieger von Peking 2008 Tagliariol aus Italien).

Damit qualifizierte er sich für die Ko-Runde, in der er im ersten Gefecht auf den Engländer Hutchinson traf. Mit einem sicheren 15-10-Sieg erreichte er auch die nächste Runde. Hier war dann aber Endstation gegen die Nummer 40 der Weltrangliste, den Ukrainer Reizlin.

Der Weg in die Weltspitze ist im Herrendegen ein besonders weiter. Die Starterliste bei Welcupturnieren und Weltmeisterschaften ist länger als bei Marathonläufen. Damit ist das Herrendegenfechten die am meisten verbreitete Sportdisziplin weltweit.

Der Start von Lukas war vielversprechend und "wenn der Weg das Ziel" bleibt kann er auch noch sehr weit führen. Viel Erfolg weiterhin Luk!

Gloria Wolkerstorfer Steirische Meisterin und

David Knechtl mit U17-Nationalmannschaft mitten in Europas Fechtelite

An diesem Wochenende hatte die GFU an vielen Fronten zu kämpfen.

In Kapfenberg hielt Gloria Wolkerstorfer bei den Steirischen Meisterschaften der allgemeinen Klasse die GFU-Fahnen hoch. Sie gewann den Titel souverän vor Alina Mikosch, die für den Steiermärkischen Landesfechtclub startet aber -wie auch die anderen steirischen 5-Kämpfer- in der Trainingsgruppe der GFU trainiert und lektioniert wird.

Der Favorit auf den Titel im Herrendegen in Kapfenberg, Lukas Knechtl, hatte beim U17 Europacup in Bonn gemeinsam mit Trainer Laszlo Kovacs alle Hände voll zu tun, im Mammutturnier der 230 Starter unsere Mannschaft mit David Knechtl, Gregor Janjic und Leo Zölß zu coachen. Jan Schuhmann hatte Montezumas Rache in die Horizontale befördert.

Im Einzelturnier überraschte vor allem Gregor. In seinem erst zweiten Turnier dieser Kategorie erreichte er abermals die KO-Runde. Dort konnte er sich in einem hochdramatischen Gefecht gegen den Norweger Westgaard mit 15-14 durchsetzen, nachdem er schon 1-5 hinten lag. Auch gegen den 2fachen Deutschen U14-Meister und Lokalmatador Murru focht er überragend und musste sich am Ende nur knapp mit 12-15 geschlagen geben.

Etwas glücklos war David Knechtl unterwegs: Nach einer soliden Qualirunde mit 3 Siegen gewann er sein erstes Gefecht sicher mit 15-6. Wie auch schon in Klagenfurt beim ersten Europacup wartete aber dann im 128iger KO ein "Kracher": Gegen die U17-Nummer 1 aus Deutschland Paul Veltrup fand David erst in der zweiten Gefechtshälfte die richtige Einstellung, konnte aber den Kampf nicht mehr drehen.

Leo Zölß, der mit 1 Sieg in der Vorrunde ausschied, bringt (um in der Sprache des Rennsports zu formulieren), "die hohe PS-Zahl seines Motors noch nicht auf die Bahn". Bleibt zu hoffen, dass Leo Fechten wieder als KAMPFsport entdeckt!!!!!

Am 2. Tag des Bonner Turniers durfte David wieder in der österreichischen U17-Mannschaft starten. Im ersten Kampf wartete auf das junge Team, das schon in Klagenfurt mit Platz 9 aufgezeigt hatte, die starke Mannschaft Russland 4. Nachdem er zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen musste, wurde David dann im vorletzten Gefecht beim Stand von 27-29 für die Russen eingewechselt. Und wieder zeigte der GFU-Fechter enorme Nervenstärke und Kampfkraft, als er den Rückstand nicht nur egalisierte sondern in einen 2-Treffer-Vorsprung ausbaute, den sein wieder überragend fechtender Mannschaftskollege Alex Biro vom KAC "nach Hause brachte. Im Achtelfinale wartete dann der Sieger des ersten Mannschafts-Europacups, die Schweizer, gegen die das Team Austria in Klagenfurt noch knapp verloren hatte. Von Anfang an war klar, dass man Revanche nehmen wollte. Man geriet nach anfänglicher Führung zwar Mitte des Matches in Rückstand, jedoch konnte diesmal Biro am Ende den Spieß umdrehen und die Jungs standen im Viertelfinale. Auch hier zeigte David in allen 3 Gefechten eine tadellose Leistung.

Nun warf auch die gleichzeitig in Bonn stattfindende Weltklimakonferenz ihre Schatten auf das Bonner Turnier: Unser Team war am Abend vorher informiert worden, dass sie mindestens 2 Stunden vor Abflug aufgrund der Sicherheitskontrollen am Flughafen in Frankfurt sein mussten. Somit hatte David seine Sachen zu packen. Dennoch ging der Erfolgslauf weiter und die Österreicher gewannen sogar ihr Viertelfinale gegen Russland 2 mit 37:30.

Danach war etwas die Luft raus: Gegen das überragende Frankreich 1 verlor man im Halbfinale ebenso wie gegen Team 2 der Equipe Tricolore.

Platz 4 bei einem U17-Mannschafts-Europacup bedeutet aber die zweitbeste jemals erreichte Platzierung eines österreichischen Herrendegen-Teams bei dieser Turnierserie (nur 2012 in Klagenfurt konnte das Team um Lukas Knechtl damals mit Platz 2 das Ganze noch toppen).

 Als Austria 3 starteten Leo Zölß und Gregor Janjic mit den Dornbirnern Lukas Lepir und Oliver Vigl. Gegen Deutschland 1 schlug man sich trotz 29-45-Niederlage sehr tapfer.

Das Pendant zum Herrendegenturnier in Bonn fand in Heidenheim statt: U17 Europacup im Damendegen mit Lucia Knechtl und Marlene Mark. Unter 237 Teilnehmern, die sich aus Platzmangel sogar in den Umkleidekabinen warm fechten mussten, zahlte Marlene, die erstmals dabei war, noch Lehrgeld und schied in der Qualirunde aus.

In überragender Form präsentierte sich dagegen Lucia Knechtl, für die es auch erst das 2. Turnier dieser Kategorie war. Sie gewann 4 ihrer 6 Vorrundengefechte und scheiterte knapp am Freilos für das 128iger Tableau. Manch alter Heidenheimer, der noch Lissy Knechtl fechten sah, meinte: Die ficht ja teilweise schon so wie die Mama!!!!

Das galt dann auch noch für das erste Drittel ihres KO-Gefechts, in dem sie 4-2 in Führung lag. Durch taktische Undiszipliniertheit und mangelnden Mut gab sie aber die Kontrolle über das Gefecht noch aus der Hand. Hier war eindeutig mehr drin. Erfahrungen in KO-Gefechten bei U17-EFC-Turnieren muss man aber auch erst einmal sammeln.

Gratulation an alle Fechter, Betreuer und Begleiter für das tolle Wochenende. An dieser Stelle auch ein großer Dank an Lukas Knechtl, der trotz Studium, selber fechten und arbeiten gehen immer noch die Zeit findet, unseren Nachwuchs auch schon auf solchen Turnieren zu betreuen. Ohne ihn wäre ein Coaching an mehreren Fronten in Europa aufgrund der "breiten Spitze" in unserem Club nicht mehr möglich.

Kleine Zeitung 14.11.2017

David Knechtl im U17-Nationalteam mit Top 10-Platzierung beim Europacup in Klagenfurt

 

Beim mit jeweils 210 Teilnehmern aus 25 Nationen stark besetzten U17-Europacup in Klagenfurt gingen auch 6 Kadetten der Grazer Fechtunion an den Start. Von diesen 6 gehören 4 dem jüngsten Jahrgang 2003 an. Nur Jan Schuhmann (2001) und David Knechtl (2002) haben hier schon etwas Routine gesammelt.

Für David war es auch gleichzeitig der erste Auftritt in der U17-Nationalmannschaft. Und das Team des ÖfV schlug sich großartig: Unter 39 Mannschaften aus ganz Europa (manche Nationen stellten mehrere Mannschaften) sowie den USA erreichte Österreich nach Niederlagen gegen die Schweiz (ganz knapp mit 43-45) sowie Siegen über Belgien (45-31), Estland (45-33), Israel (45-41) mit Platz ... eine TOP-10 Platzierung. Dabei zeigte David, der der jüngste Fechter seines Teams war, eine sehr überzeugende Vorstellung und rechtfertigte das Vertrauen des Bundestrainers.

Als einzige reine Vereinsmannschaft startete die GFU (ohne David, der im Nationalteam eingesetzt wurde) mit Jan Schuhmann, Gregor Janjic, Leo Zölß und Paul Holzer ebenfalls im Feld der 39 Mannschaften. Nach einer Niederlage gegen die starke Vereinsmannschaft von Vasas Budapest zahlte man noch Lehrgeld, das man für spätere Erfolge aber nun mal investieren muss. 

Im Einzelwettbewerb tags zuvor war es Ziel der GFU-Truppe, die Qualifikationsrunden gut zu überstehen. Dies gelang nur Paul Holzer nicht, der am Morgen mit einem grippalen Infekt aufwachte und von Lissy Knechtl gleich verarztet wurde. 1 Sieg war leider zu wenig.

Alle anderen erreichten dagegen das Hauptfeld. Zu verbessern ist dabei in den Rundengefechten die letzte Konsequenz beim Stand von 4-4, denn von den insgesamt 12 Niederlagen, die Jan, David, Gregor und Leo in den Runden machten, waren 9 (!!!!) mit 4-5. Dies muss sich baldmöglichst ändern!!!!!

Im ersten KO gab es dann Niederlagen für alle außer David, der sich sehr sicher gegen den Griechen Bougatsos mit 15-7 durchsetzen konnte. Um den Einzug in die besten 64 setzte es dann aber eine deutliche Niederlage gegen den späteren Finalisten, den Amerikaner Paolini. Es war das erste Mal, dass David die 128iger-Runde erreicht hat. Da geht sicher zukünftig noch mehr!

Durch die mannschaftlich sehr gute Leistung hat sich die Truppe für weitere Europacup-Turniere qualifiziert, denn die interne GFU-Qualifikation für diese Turniere setzt ein Erreichen der KO-Runde voraus.

Als Kanonenfutter wollen wir uns international nicht präsentieren!

 

Kleine Zeitung 30.10.2017

GFU - Jugend mit Topleistungen in St. Johann

Nach unserem enorm starken U12/U14 Jahrgang in der letzten Saison (7 Medaillen bei den Österreichischen Meisterschaften mit 2xGold) starteten wir mit etwas gemischten Gefühlen in die neue U12/U14 Saison, weil so ziemlich alle Leistungsträger des letzten Jahres in der höheren Kadetten-Klasse (U17) starten müssen (und dies beim ersten Ranglistenturnier in Linz auch schon sehr erfolgreich gemacht haben)!

Aber unsere Jüngsten belehrten uns eines Besseren: Mit 6 Medaillen kehrten sie aus dem Pongau zurück. Den einzigen Turniersieg feierte Jara Trolp bei der U12. Obwohl sie mit Jahrgang 2008 eigentlich noch gar nicht in dieser Altersklasse starten sollte, holte sie sich nach dem Steirischen Meistertitel den 2. Turniersieg in dieser Saison vor Schwester Alena und Leni Meissner. Bei der U14 gewann Alena dann ihre 2. Silbermedaille an diesem Tag hinter der Klagenfurterin Schall, Leni Meissner wurde 7.

Bei den Burschen standen unsere Jüngsten Simon Knechtl und Sebastian Bartussek in ihrem erstenU12- Jahr erstmalig auf dem Stockerl (nebeneinander) auf Platz 3, Stefan Bärnthaler schlug sich bei seinem ersten Turnier hervorragend und wurde 6.

Bei der U14 im Herrendegen, die wir letztes Jahr dominiert haben, müssen wir leider mit einem Nachwuchsloch leben. Unsere Jüngsten sind mit Jahrgang 2007 noch nicht so weit, dass sie dort mitfechten können.

Bei aller Freude über die Ergebnisse muss angesichts der katastrophalen Teilnehmerzahlen bei diesem Turnier (U12 Herren UND Damen 11 Teilnehmer) die Frage erlaubt sein, warum zumindest im Degen so wenig Teilnehmer am Start waren.

 Ob es am frühen Termin dieses Turniers lag (sonst war St. Johann immer Ende November), kann ich mir kaum vorstellen, wird aber das Frühjahr des nächsten Jahres zeigen, wenn die Hauptsaison in dieser Altersklasse beginnt.

Nachdenklich zu werden angesichts dieser Situation muss man schon, zumindest wenn man im Verein leistungsambitioniert arbeitet - und dies machen wir in der GFU!!

Erfreuliches gibt es auch noch aus Budapest zu berichten: Laszlo Kovacs besuchte mit Sohn Gery dort das EFC-Turnier im Herrendegen. Gery, der mit Jahrgang 2003 das erste Jahr bei den Kadetten startet, schlug sich bereits in den Qualirunden ausgezeichnet (4 Siege-2Niederlagen). Im KO schlug er dann den Tschecjen Salzer (15-5) und den wesentlich besser gesetzten Franzosen Armaleo im sudden death mit 15-14 und belegte den ausgezeichneten Platz 55 von 280(!!!!) Teilnehmern! 

3-mal Gold und viele weitere Medailien

 

Am Sonntag, 8. Oktober fand die Steirische Jugend-Landesmeisterschaft in Weiz statt,

für die GFU war es ein gelungener Saisonauftakt.  

 

Im Wettkampf Damen Degen Jugend C belegten die Mädels der GFU die Plätze eins bis drei:

1. Jara Trolp, 2. Alena Trolp, 3. Leni Meissner

und der Sieger Herren Degen Jugend C kam mit Simon Knechtl ebenfalls von der GFU.

 

Damen Jugend B war dann nochmals ein gelungener Auftritt unseres Nachwuchs:

1. Alena Trolp, 2. Leni Meissner, 3. Lina Platzgummer und Livia Justich, alle GFU.

Super Mäuse, weiter so...!