Fechten in Graz

 

Für alle, die auf lustige und spannende Art ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten fördern möchten.

Jan Schuhmann schafft WM-Qualifikation

 

"Die schönsten Geschichten schreibt das Leben", so heißt es. Und immer wieder kommt man drauf: "Es stimmt"! Vorausgesetzt man verfügt über die Charaktereigen-schaften Geduld und Zielstrebigkeit.

 

Man behauptet oft, dass dies ziemlich selten ist bei der heutigen Jugend. Ich erzähle Euch jetzt eine Geschichte, die das Gegenteil beweist:

 

Es war einmal ein sehr liebenswürdiger, sehr talentierter Junge, der vor vielen Jahren auf die Idee kam, bei Lissy Knechtl das Fechten zu erlernen. Er hatte viel Spass dabei -immer neben seiner Fechtmama unterstützt von seiner grossartigen richtigen Mama- war er sehr fleißig.

 

Als er im zarten Alter von 14 Jahren an den ersten Europacup-Turnieren der 17jährigen teilnahm, schaffte er in seiner ersten Saison bei jedem Turnier die Runde der besten 128. Eine vielversprechende Karriere lag vor ihm.

 

Doch dann meinte das Schicksal es gar nicht gut mit ihm:  Die Schulter des Waffenarmes machte nicht mehr mit, erst ein wenig, dann immer mehr und bei seinem letzten U17-Europacup im schönen Wintersportort Grenoble konnte unser Freund nur unter großen Schmerzen, fast mit Tränen in den Augen den Wettkampf (natürlich viel zu früh) beenden.

 

Nun begann eine lange Leidenszeit: Für über ein halbes Jahr mußte er seinen geliebten Fechtsport beenden, Behandlungen, Physiotherapie, Athletiktraining und dann beim letzten Training vor den Sommerferien 2018: Das erste Fechttraining mit seinem Therapeutenteam Tom und Christoph Zölß und seinen Trainings-freunden Lukas Knechtl und Gregor Janjic. Das Ergebnis war wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern zusammen: Die Schulter hielt. Damit war gesichert, dass er über den Sommer trainieren durfte. Und er tat dies mit einer Dankbarkeit, einem Engagement und einer Stärke, die man nur haben kann, wenn man weiß, was Gesundheit bedeutet.

Nach den Sommerferien kam unser Freund mit einer Athletik zurück, dass es uns allen die Sprache verschlug und er kämpfte weiter: In Budapest beim starken (für die Ungarn) Ranglistenturnier erreichte er völlig überraschend das Achtelfinale. Bei einem weiteren österreichischen Ranglistenturnier dann der nächste Rückschlag: Nur Platz 9. ABER: Sein Verband, der ÖfV, glaubte an ihn und gab ihm für die ersten Junioren-Weltcup-Turnier in Riga und Luxemburg eine Wildcard.

Und er bedankte sich auf seine Weise und machte damit das schönste an einem GUTEN Märchen wahr: Das Happyend: Er schafft bei seinem Weltcup-Debut in Riga heute eine Qualifikation für die Europa- und Weltmeisterschaften 2019!!

 

Was ist noch schön an diesem Märchen? Es ist gar keines. Es ist die Geschichte von Jan Schuhmann, vor dem sich heute die ganze GFU-Familie tief verneigt.

 

Wir danken Dir für dieses Märchen, das Gott sei Dank wahr wurde, Jan!

 

Wir danken Deinem Therapeutenteam Tom und Christoph Zölß, Deiner Mama Kathrin, die viel mit Dir gelitten hat. Wir danken Deiner Fechtmama Lissy, die Dich fechterisch großgezogen hat und sich heute sehr sehr still im Hintergrund mit Dir gefreut hat ebenso wie bei Deinem Coach Laszlo, der in Riga bei Dir war. Wir danken auch unserem Aktivensprecher Lukas Knechtl, der Dich als großer Bruder "in den Arm genommen hat", um Dir wieder zu alter Stärke zu verhelfen und dem Du ein immer gleichwertigerer Trainingspartner wirst!

Nun seid Ihr beide die ersten in unserem Verein, die eine Quali für ein internationales Großereignis geschafft aben. Der Weg ist aber noch nicht zu Ende, die Konkurrenz schläft nicht, kämpfe weiter bei den verbleibenden 3 Turnieren. Kämpferisch ist Dir kein Juniorenfechter dieser Welt überlegen, denn keiner hat Deinen Kampf führen müssen.

 

Dieser Bericht, Jan, ist auch eine Liebeserklärung von Deinem Präsidenten. Es ist der erste Artikel, den ich über ein Turnier oder über einen Fechter geschrieben habe (meine Kinder eingeschlossen) mit Tränen in den Augen. Und ich habe schon Hunderte Artikel geschrieben!!!

 

In tiefer Verehrung vor Deiner Leistung

 

Dein Achim

 

PS: Wer mehr über die Details des Wettkampfs lesen möchte, schaue bitte auf der Seite www.fencingworlwide.com nach!

Leo Zölß und Gloria Wolkerstorfer -

unser Dream Team dieses Wochenende!!

 

Gloria Wolkerstorfer hieß die steirische Meisterin der allgemeinen Klasse im Damendegen 2017 - und so heißt sie auch 2018.

Nie gefährdet verteidigte die 21jährige Physikstudentin ihren Titel vom Vorjahr in Kapfenberg und vertrat die GFU als einzige Teilnehmerin mal wieder vorbildlich.

 

Während eine Vielzahl unserer Musketiere (auch die weiblichen) auf die diversen Maturabällen die S.. rausließen (oder auch nur brav feierten) traten Leo Zölß und Gregor Janjic die Reise nach Budapest an, um beim dortigen U17-EFC-Turnier weitere internationale Erfahrung zu sammeln.

Leider zählt dieses Turnier nicht zur EM-/WM-Quali in Österreich (wir fahren "lieber" Ende Jänner ins teure Helsinki), obwohl es mit 221 Teilnehmern aus 15 Nationen eines der am stärksten besetzten Wettkämpfe dieser Art weltweit ist.

Gregor, erwischte keinen so guten Start in der Runde und mußte im 256iger KO-Gefecht antreten. Hier zeigte er aber wieder, dass er ein großartiger KO-Fechter ist und unterlag nur knapp mit 13-15 dem Deutschen Keanu Nagel (immerhin Nummer 5 der deutschen Rangliste) mit 13-15.

 

Seine internationale Reifeprüfung bestand in großartiger Manier Leo Zölß. Der 14jährige Ursulinenschüler focht im Feld der U17-Weltelite ohne Respekt und besiegte nacheinander den Griechen Chatzitypis mit 15-12, den Deutschen Cedric Reiser (Nr. 6 in Deutschland) mit 15-13, den Russen Borisov mit 15-14, ehe er dem Japaner Matsumoto, der später den 5. Platz errang, mit 10-15.

Der Lohn für Leo war Platz 31 und (!!!) er darf beim nächsten EFC in Kopenhagen neben David Knechtl im österreichischen U17-Nationalteam fechten.

 

Für die EM-/WM-Quali hat Leo ebenfalls ordentlich Selbstvertrauen getankt.

 

Gratulation an Euch alle und Trainer Laszlo Kovacs, der sich auch besonders darüber freute, dass sein Sohn Gery Platz 16 in Budapest belegte!!

 

Lukas Knechtl

für U23 Europameisterschaft qualifiziert

 

Bereits in seinem ersten Qualifikationsturnier für die U23-Europameisterschaften schlug Lukas Knechtl im französischen Colmar zu: Mit 208 Teilnehmern aus 12 Nationen war es eines der am stärksten besetzten Turniere dieser Art auch über alle 6 Disziplinen im Fechtsport gesehen.

 

Bereits in der Qualifikationsrunde zeigte der 21jährige Montan-Student, dass er gewillt ist, klare Verhältnisse zu schaffen. Mit 5 Siegen und einer Niederlage war er im KO der 208 so gut gesetzt, dass er zunächst Freilos hatte. Dabei drehte er in den beiden letzten Rundengefechten noch ein 2-4 und einen 0-3-Rückstand und geann im sudden death.

Im 128iger KO stand ihm dann der Franzose Mangin gegenüber, den er mit 15-13 bezwingen konnte.Ein weiterer Franzose mit dem klingenden Namen Sainte Rose war dann aber Endstation. Lukas kam überhaupt nicht ins Gefecht, lag nach dem ersten Drittel schon 1-6 zurück, ehe er sich fing und eine Aufholjagd bis zum 10-12 startete. 20 Sekunden vor Schluß landete dann aber eine Parade Riposte neben dem Gegner, statt 11-12 lag er 10-13 hinten.

Platz 38 in diesem Teilnehmerfeld bedeutete aber die Qualifikation für die im  April 2019 stattfindenden U23 Europameisterschaften im bulgarischen Plovdiv. Dort hatte er bereits im Jahr 2016 die U20-Europa- und Weltmeisterschaften damals noch mit dem deutschen Team gefochten.

Gold - Silber - Bronze in St. Johann

 

Mit einem kompletten Medaillensatz kehrten die jüngsten GFU-Fechter vom ersten Jugendranglistenturnier des Österreichischen Fechtverbandes aus St. Johann zurück:

 

Jara Trolp verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr in der C-Jugend Damendegen souverän und gewann Gold ohne eine einzige Niederlage im gesamten Turnier

 

Simon Knechtl mußte im größten Teilnehmerfeld aller Bewerbe (24 Fechter) hart kämpfen, ehe er sich am Ende Silber im C-Jugend-Bewerb der Herren umhängen lassen durfte.

 

Großartig schlugen sich aber auch alle anderen GFU-Jungs in dieser Altersklasse: Erstmalig ins Finale eines ÖfV-Ranglistenturniers kämpfte sich Joseph Jöbstl, der fast ein Stocklerlplatz neben Simon erreicht hätte und 6. wurde. In der Runde 9-16 schieden dann Niki Esche, Basti Bartussek aus. "Johnny" Gahr wurde 18. Alle erkämpften sich Ranglistenpunkte.

 

Im älteren B-Jugend-Jahrgang hatten wir 2 heiße Eisen im Feuer (Leni Meissner und Alena Trolp). Beide fegten durch die Runden als hätten sie abends noch ein Date und waren im KO an Nummer 1 und 2 gesetzt. Hier mußte sich Leni nach sehr unglücklichen Kampfrichterentscheidungen im Viertelfinale mit Platz 5 geschlagen geben.

Alena mußte einsehen, dass man mit Geduld manchmal weiter kommen könnte und belegte am Ende einen großartigen 3. Platz.

 

Toll waren:

- die Ergebnisse unserer Kinder

- die souveränen Obleute Gregor und Leo

- unsere Eltern

- und....

 

dass es uns weiterhin gelingt, immer wieder neue Kinder erfolgreich an das Turnierfechten heranzuführen, obwohl wir auch in den Altersklassen Kadetten bis allgemeine Klasse viel Arbeit mit unseren Leistungsfechtern haben, um sie auf die international anstehenden Aufgaben heranzuführen. Selbst etablierten Vereinen gelingt es nicht von der AK bis zur C-Jugend ein durchgängiges Feld von starken Fechtern aufzubieten. Irgendwo entstehen immer Lücken.

 

Ein großer Dank an unser Trainerteam Laszlo KovacsLissy Knechtl und Achim Wargalla, dass die Anzahl dieser Lücken überschaubar ist!

Schumi is back!!!

 

Jan Schuhmann, seit Dezember 2017 Dauerverletzter bis zum Juli hat den Weg in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach dem OK seines Ärzteteams schuftete Jan im Sommer wie kein 2. für sein Comeback. Im Training -vielleicht auch inspiriert durch die neue Halle in der Hüttenbrennergasse matcht er sich mit Lukas Knechtl, das manchmal die Fetzen fliegen.

Am vergangenen Sonntag entschieden sein Trainer und er, dass Jan am ungarischen Juniorenranglistenturnier teilnehmen solle. Kein leichtes Turnier für sein Comeback. Aber Jan zeigte eine hervorragende Leistung: Im Wettbewerb mit 123 ungarischen Junioren belegte er nach einer Niederlage gegen den späteren Dritten Bence Bende einen sehr guten 15. Platz. Nach einer 6-3-Führung gegen den Ungarn ging dann leider nicht viel mehr. Aber es bleibt zu wünschen, dass er beim ersten ÖfV-Ranglistenturnier in Linz am 22.10. die Leistung wieder auf die Planche bringt.

Steirische Jugendmeisterschaften 2018 in Weiz

 

Zeitgleich starteten unsere Jüngsten in Weiz bei den Steirischen Jugendmeisterschaften. 3 von 4 Titeln im Degen gingen dann wieder an die erfolgsverwöhnten GFU-Kinder: Simon Knechtl und Jara Trolp siegten in der C-Jugend. In der B-Jugend der Damen gab es einen 4fach-Sieg der GFU-Damen: Alena Trolp vor Lina PlatzgummerJara Trolp und Leni Meissner.

Toll auch, dass Jara und Simon den Mut hatten, im höheren B-Jugend-Jahrgang mitzufechten.

Bis ins Viertelfinale schafften es auch Manoah Trummer, der nur knapp gegen seinen an Nr. 1 gesetzten Gener das Stockerl verpaßte und Joseph Jöbstl.

 

Gut vorbereitet sind alle damit fürs erste ÖfV-Ranglistenturnier am kommenden Wochenende in St. Johann

Staatsmeisterschaften in Salzburg

2 Jahre nach unserem letzten Besuch im Olympiazentrum Rif bei Salzburg traf sich Österreichs Fechtelite wieder in der Mozartstadt, um ihre Meister zu küren.

Die Grazer Fechtunion war nur in den Degendisziplinen vertreten, da der einzige Säbelfechter des Clubs, Präsident Achim Wargalla, nach den Veteranenmeisterschaften Ende April eingesehen hat, dass er besser die Finger von der AK lässt J!!!!

 

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Steirische Kadettenmeisterschaften 2018

Bereits zum zweiten Mal war die Grazer Fechtunion Ausrichter der Steirischen Kadettenmeisterschaften.

In der Sporthalle der Ursulinenschule in Graz begannen um 9 Uhr die Säbelfechter. Leider ist diese Disziplin in unserem Landesverband (wie auch in vielen anderen in Österreich) sehr stiefmütterlich unterwegs, nur je 3 Damen- und Herrenfechter waren (als Doppel-)starter mit Florett am Start.

Die Titel gewannen Alexander Goriup und Lilli Obenaus.

Im Florett kürte sich Alexander ebenfalls zum Titelträger während bei den Damen die Favoritin Marie Fabianek gewann.

Waren die Säbel und Florettwettbewerbe vom Steiermärkischen Landesfechtclub dominiert, so ließen die GFU-Fechter im Degen nichts anbrennen: Die Geschwister Knechtl holten sich beide Titel: David im Finale vor Leo Zölß (15-9) und Lucia vor Marlene Mark (15-10).

GFU-Fechter in Klagenfurt auf „Medaillenklau“

Beim 16. Alpe Adria Turnier in Klagenfurt konnte man eine Neuheit erleben: Erstmals fanden Wettbewerbe in allen Altersklassen statt: An 2 Tagen mit 21 Stunden Wettkampf (so viel zeigte die Parkuhrabrechnung) gingen insgesamt 187 Fechterinnen aus 6 Nationen an den Start.

Die GFU war mit 7 Medaillen (1xGold-2xSilber-4xBronze) der erfolgreichste Verein.

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GFU-Fechter Lukas Knechtl überzeugt bei seinem erstem internationalen Auftritt für Österreich

 

Der Grazer Degenfechter Lukas Knechtl zeigte bei den U23 Europameisterschaften In Jerewan eine überzeugende Leistung. Das 21jährige Mitglied des Talente-Teams Steiermark, der sich als erster steirischer Degenfechter für diese Veranstaltung qualifiziert hat, musste bereits in der Qualifikationsrunde Ex-Europameister und Weltmeister schlagen, um den Aufstieg in die Ko-Runde sicherzustellen.

 

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Gold für die Favoritin im Damendegen

Lucia Knechtl

(und anschliessendes Tänzchen mit Patentante und Cousine Giovanna) 2x Silber für Marlene Mark und David Knechtl sowie Bronze für Carina Zettel war die Ausbeute der GFU bei den Steirischen Junioremeisterschaften. Gratulation an alle!

 

Giovanna Nitsche mit guter Leistung beim Westend-Cup Budapest

Der Wurm war drin – zu Beginn des Grand Prixs um den Westendcup in Budapest bei dem sich über 500 TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt an 3 Wettkampftagen gegenüberstanden.

 

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Lucia Knechtl sensationelle Österreichische U20-Vizemeisterin

Es sind diese Tage, an denen alles schief läuft. Man hakt sie am besten ab und hofft auf die Tage, an denen alles funktioniert.

Genau so einen Tag (an dem alles funktioniert) erlebte die GFU-Fechterin Lucia Knechtl am vergangenen Sonntag bei den Österreichischen Meisterschaften der Junioren (U20).  

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Olimpici Bük

 

Am vergangenen Wochenende tummelten wir uns mal wieder in Ungarn, um in Bük bei der stark besetzten Olympicii-Turnierserie wichtige Erfahrungen zu sammeln.

101 Degen-Fechter der Jahrgänge 2003-2006 waren im Herrendegen am Start.

Mit dabei, neben ihrem Trainer Laszlo Kovacs, unsere GFU Jungs Gregor Janjic und Leo Zölß, die mit 3:2 und 4:1 die Vorrunde sicher meisterten.

Auch Gery, der Sohn unseres Trainers ging mit einer 4:1 Vorrunde in die KO‘s, und hatte hier, genau wie Leo ein Freilos.

Gregor focht sich sicher ins 64er und konnte schließlich Platz 43 belegen.

Leo unterlag nach 2 sicheren Siegen im 16er dem Ungarn Kó, der am Ende gemeinsam mit Gery den 3. Platz belegte, und wurde so letztlich 15.

Ein kurzer Stopp beim McDonalds rundete den spannenden und erfolgreichen Turniertag in Ungarn ab.

Klasseleistungen von GFU 2 in Mödling

Wenn die Bayern ohne Neuer, Boateng, Alaba, Lewandowski, Robben, Ribery und Vidal spielen und gewinnen, dann wundert sich schon keiner mehr, denn die Bundesliga-Übermannschaft ist auch mit ihrer 2. Garnitur stark genug für die Konkurrenz.

Für einen kleinen österreichischen Fechtverein wie die GFU ich das nicht selbstverständlich: Mit Alena Trolp, Leni Meissner, Juliane Vacikova, Sebastian Bartussek und Livia Justich gewannen wir beim letzten Ranglistenturnier in Treibach 2xGold, 1xBronze und 2 weitere Finalplatzierungen 5-8.

All die genannten GFU-Musketiere waren aber aus unterschiedlichen Gründen letztes Wochenende in Mödling beim Edi-Schwarzer-U12/U14-Ranglistenturnier nicht am Start: Schulskikurs (Alena, Leni), Verletzungen (Basti und Livia) oder andere sportliche Verpflichtungen (Juliane 5-Kampf-Wettbewerb) ließen uns mit einem Rumpfteam antreten.

ABER DAS SCHLUG SICH SENSATIONELL

Die 9jährige Jara Trolp gewann die Goldmedaille im U12-Wettbewerb.

 

Die zweite Medaille gewann in Mödling Simon Knechtl.

 

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Leistung – Ja oder Nein?

Haben wir uns verbessert? Diese Frage stellt man sich oft im Leben, erst recht dort, wo die Leistung gut messbar ist. Dem Sport, erst recht dem Leistungssport, ist dieser Gedanke immanent. Während man in der Schule von den Kindern Leistung erwartet und fordert, ist dieser Gedanke im Sport oft verpönt.

Um das Kind ja nicht zu frustrieren, wenn es vielleicht nicht die erwartete Leistung bringt, lässt man es gar nicht erst Leistungssport treiben.

ICH FINDE, DASS WIR IN ÖSTERREICH EINE SEHR FEINDLICHE

EINSTELLUNG ZUM LEISTUNGSSPORT HABEN!

Ob dafür oben genannter Grund ausschlaggebend ist oder nicht, mögen andere beurteilen. Wir versuchen in unserem Verein, den Kindern und Jugendlichen ein adäquates Umfeld zu bieten für ihre Ziele. Wir erwarten nicht, dass Kinder auf ein Turnier fahren möchten (Gott sei Dank wollen fast alle J ). Da ist mir lieber, sie kommen 1-2x pro Woche zum Fechten, besuchen keine Turniere und gestalten unsere Gemeinschaft mit.

Ebenso vermeiden möchten wir, Kinder zu überfordern, d.h. Ihnen Erwartungen einzureden, die sie nicht erbringen können. Das Schönreden von Misserfolg endet früher oder später auch im „Degen an den Nagel hängen“! Die Kinder sind spätestens in der Pubertät sehr sensibel in Bezug auf die Beurteilung ihrer eigenen Leistung.

Diejenigen, die aber Leistungssport betreiben wollen, können damit rechnen, dass sie bei der GFU so gefördert werden, dass der Weg nach oben geht (mal schneller, mal langsamer und manchmal auch nach einer Zeit der Leistungsstagnation)

Einen Beleg dafür bietet folgende Graphik, in der die Leistungsentwicklung unserer Kadetten in dieser Saison im Vergleich zum Ende der letzten Saison anhand der Platzierung in der ÖfV-Rangliste dargestellt ist:

 

Kadetten

 

 

Ende 16/17

aktuelle

Platzierung

David Knechtl

4

5

Gregor Janjic

16

12

Leo Zölß

17

15

Paul Holzer

29

26

     

Lucia Knechtl

11

5

Marlene Mark

13

9

     
     
 

Junioren

 

 

Ende 16/17

aktuelle

 

Platzierung

David Knechtl

10

7

Gregor Janjic

29

21

Leo Zölß

31

16

Paul Holzer

 ---

32

     

Lucia Knechtl

25

15

Marlene Mark

 ---

17

 

Wie man unschwer erkennen kann, hat sich unsere Truppe in allen relevanten Ranglisten seit September 2017 deutlich steigern können.

Ein großes Kompliment dafür an Euch alle und an das Trainerteam um Lissy und Laszlo, das ich jederzeit nach besten Kräften unterstütze.

Nach dem Motto „Wer stehen bleibt, geht zurück“ wünschen wir Euch alle für die restliche Turniersaison genauso viel Power wie bisher!!!!

Dr Achim Wargalla

GFU-Girlipower beim Ranglistenturnier in Treibach Althofen

 

Die Tatsache, dass „ein Drittel der Belegschaft“ grippebedingt absagen musste, hat unsere GFU-Musketiere beim Ranglistenturnier des Österreichischen Fechtverbandes in den Altersklassen U12, U14 und Kadetten in Treibach Althofen offensichtlich sehr beflügelt.

 

Jugend B/C:

Alena Trolp 2* Gold, Jara Trolp Silber, Leni Meissner Bronze

 

Kadetten:

Lucia Knechtl Gold, Marlene Mark Silber

David Knechtl Bronze

 

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Degenfechter Lukas Knechtl schafft

Qualifikation für U23 Europameisterschaft

 

Der Degenfechter Lukas Knechtl von der Grazer Fechtunion qualifizierte sich am Wochenende bei den Internationalen Niederösterreichischen Meisterschaften in Mödling, einem U23-Europacup-Turnier, für die Europameisterschaften 2018 in Yerevan/Armenien.

 

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Steirer Sport Kleine Zeitung 5.12.2017

GFU-Fechter Lukas Knechtl

mit starkem Auftritt bei seinem Weltcup-Debut für Österreich

Die Chronisten des Steirischen Fechtverbandes werden es sicher ganz genau wissen. Aber sie müssen sicher lange in ihren Geschichtsbüchern blättern, um herauszufinden, wann (wenn überhaupt einmal) ein steirischer Herrendegenfechter bei einem Weltcup-Turnier der allgemeinen Klasse teilgenommen hat.

Insofern war es wohl eine doppelte Premiere: Lukas Knechtl startete vergangenes Wochenende (ebenfalls erstmalig) für Österreich bei einem Weltcup der Turnier der AK. Im italienischen Legnano ging er bei der 42. Auflage des Corracio-Cups an den Start.......

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Gloria Wolkerstorfer Steirische Meisterin und

David Knechtl mit U17-Nationalmannschaft mitten in Europas Fechtelite

An diesem Wochenende hatte die GFU an vielen Fronten zu kämpfen.

In Kapfenberg hielt Gloria Wolkerstorfer bei den Steirischen Meisterschaften der allgemeinen Klasse die GFU-Fahnen hoch. Sie gewann den Titel souverän.

Lukas Knechtl, hatte beim U17 Europacup in Bonn gemeinsam mit Trainer Laszlo Kovacs alle Hände voll zu tun, im Mammutturnier der 230 Starter unsere Mannschaft mit David Knechtl, Gregor Janjic und Leo Zölß zu coachen.

Das Pendant zum Herrendegenturnier in Bonn fand in Heidenheim statt: U17 Europacup im Damendegen mit Lucia Knechtl und Marlene Mark.

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Kleine Zeitung 14.11.2017

David Knechtl im U17-Nationalteam mit Top 10-Platzierung beim Europacup in Klagenfurt

Beim mit jeweils 210 Teilnehmern aus 25 Nationen stark besetzten U17-Europacup in Klagenfurt gingen auch 6 Kadetten der Grazer Fechtunion an den Start. Von diesen 6 gehören 4 dem jüngsten Jahrgang 2003 an. Nur Jan Schuhmann (2001) und David Knechtl (2002) haben hier schon etwas Routine gesammelt.

 

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Kleine Zeitung 30.10.2017

GFU - Jugend

mit Topleistungen in St. Johann

Nach unserem enorm starken U12/U14 Jahrgang in der letzten Saison (7 Medaillen bei den Österreichischen Meisterschaften mit 2xGold) starteten wir mit etwas gemischten Gefühlen in die neue U12/U14 Saison, weil so ziemlich alle Leistungsträger des letzten Jahres in der höheren Kadetten-Klasse (U17) starten müssen (und dies beim ersten Ranglistenturnier in Linz auch schon sehr erfolgreich gemacht haben)!

Aber unsere Jüngsten belehrten uns eines besseren: Mit 6 Medaillen kehrten sie aus dem Pongau zurück

 

Erfreuliches gibt es auch noch aus Budapest zu berichten: Laszlo Kovacs besuchte mit Sohn Gery dort das EFC-Turnier im Herrendegen.

Gery erreichte den ausgezeichneten Platz 55 von 280(!!!!) Teilnehmern

 

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3-mal Gold

und viele weitere Medailien

 

Am Sonntag, 8. Oktober fand die Steirische Jugend-Landesmeisterschaft in Weiz statt,

für die GFU war es ein gelungener Saisonauftakt.

 

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Heute hatten wir zur Saisoneröffnung Großeinsatz in der Grazer Innenstadt: Am "Feiertag des Sports" war alles zugunsten von 69 Sportvereinen abgesperrt und

"everybody was ready to rumble".

Es ist schwer zu sagen, wie viele Zuschauer insgesamt kamen. Wir hatten einen Riesenstand betreut von 20 GFUlern.

An der Spitze Weltcupsiegerin Lissy Knechtl und der neue Fechtroboter, den unser Marketingvorstand Alfred Mark als Überraschung für uns alle präsentierte.

In ca. 500 Kontakten brachten wir jung und alt Fechten teilweise sehr nahe.

Sportunionspräsident Stefan Herker und Geschäftsführer Markus Pichler waren neben vielen anderen Prominenten des Grazer Sports unsere Gäste.


Tolle Werbung für unsere Sportart! Nach 12 Stunden waren alle todmüde aber glücklich.


EIN RIESENDANK ALLEN HELFERN, die den Fechtverein, dessen Herz grün schlägt, grossartig präsentierten.

Liebe GFUler,

 

wir möchten Euch nach hoffentlich für alle erholsamen Ferien zur neuen Saison begrüßen. Dazu einige Informationen:

 

1. Trainingsbeginn ist am 11.9.2017, also dem ersten Schultag ab 17 Uhr. Die Trainingszeiten haben sich zur letzten Saison nicht verändert:

 

B,C,D-Jugend

Mo. und Mi. 17-18.30h

 

Kadetten, Junioren, allgemeine Klasse und Hobbygruppe

Mo. 18.30-20.00h

Mi. 18.30-20.30h

Do. 18.00-20.30h

 

2. Der Anfängerkurs für Kinder beginnt am 2.10.2017 um 17 Uhr, die Anmeldung dafür erfolgt am 18.9. ab 17 Uhr in der Ursulinenhalle. Wenn Ihr interessierte Kinder habt, könnt Ihr Ihnen die beiliegende Information zukommen lassen.

 

3. Erwachsene Anfänger können zu den oben angegebenen Trainingszeiten der Hobbygrupp ab 18.9.2017 kommen.

 

4. Den aktuellen Turnierplan für die neue Saison sehen Sie unten im download.

Die Alterseinteilung für die jeweiligen Jahrgänge lauten:

 

1997 und älter - allgemeine Klasse

1998-2000 - Junioren

2001-2003 - Kadetten

2004-2005 - B-Jugend

2006-2007 - C-Jugend

 

In dem Turnierkalender sind noch nicht die Wettkämpfe der Olympicii-Reihe in Ungarn aufgeführt.

 

5. Wir werden am Sonntag im Rahmen des Grazer Festes "Feiertag des Sports" einen großen Stand betreuen. Ihr findet diesen in der Hans-Sachs-Gasse Ecke Hammerlinggasse von 10.00-18.00h. Auch Freunde von Euch, die den Fechtsport noch nicht kennen, sind besonders herzlich willkommen.

 

Soweit die wichtigsten Informationen für Erste. Wir wünschen Euch allen einen erfolgreichen Start ins neue Schul- und Studienjahr sowie auch sportlich die Ergebnisse, die Ihr Euch vorgenommen habt. Aber immer bedenken:

Vor der Ehre steht der Schweiß!!

 

Liebe Grüße

 

Achim und Lissy

Wettkampfkalender 2017-2018.pdf
PDF-Dokument [357.7 KB]

Grazer Fechtunion unter den TOP 3 Vereinen im Degen 2017/18

 

Der Präsident des Österreichischen Fechtverbandes hat den Jahresbericht zur Saison 2016/17 veröffentlicht. Auszugsweise werden nachfolgend einige Fakten die GFU betreffend genannt, auf die wir einerseits sehr stolz sind, andererseits aber auch als Ansporn sehen, unser Niveau für die nächste Saison zumindest zu halten oder vielleicht sogar zu verbessern.

 

Bei dieser Analyse ist zu berücksichtigen, dass die Grazer Fechtunion sich seit erst 3 Jahren am "österreichischen Fechtmarkt" tummelt und nur in der Waffengattung Degen aktiv ist. Vereine, die mehrere Waffen betreiben, sind natürlich in vielen Kategorien vorne. Wenn man jedoch die internationale Spitze im Auge hat, ist es unserer Ansicht nach gar nicht möglich, auf mehreren Hochzeiten zu tanzen. Es muss eine Schwerpunktsetzung erfolgen.

 

Hier gehts zum gesamten Bericht

Österreichische Jugendmeisterschaften

Sieben auf einen Streich - dieses mal nicht durch das tapfere Schneiderlein.....

sondern die gewonnenen Medaillen durch unsere GFU-Musketiere bei den Österreichischen U12 und U14-Meisterschaften, die schon traditionell den Abschluss der Wettkampfsaison darstellen.

Es waren solche Momente, für die man mitunter jahrelang arbeitet, die wir heute alle in Vöcklabruck erleben durften:

Hier geht’s zum gesamten Bericht

 

Silber und Bronze bei Österreichischen Kadettenmeisterschaften

Mit diesen beiden Medaillen kehrten unsere GFU-Kadetten (die fast durchwegs noch B-Jugendliche waren) von den diesjährigen Österreichischen Meisterschaften zurück.

Beide Medaillen wurden in der Mannschaft errungen und in beiden Fällen kam es zum Halbfinale gegen den KAC.

 

Hier geht’s zum gesamten Bericht

 

 

Lukas Knechtl

startet zukünftig für Österreich

 

Der Österreichische Fechtverband hat auf seiner Homepage heute mitgeteilt, dass ich zukünftig international für Österreich starten werde. Ich möchte meine Gründe dafür nachfolgend erläutern:

Ich habe mit Oktober 2016 an der Montanuniversität Leoben mein Studium zum Petroleum Engineering aufgenommen. Dieser Berufswunsch bestand schon sehr lange und nach einem Jahr kann ich sagen: Es war die richtige Wahl.

Nachdem ich nun 1 Jahr die Doppelbelastung Studium in Leoben und Fechten für Deutschland auch sportlich erfolgreich mit meinen Junioren-EM- und WM-Qualis erfolgreich gemeistert habe, stellte sich für mich die Frage: Wie geht es nun weiter?

Dabei spielten folgende Überlegungen eine Rolle:

1. Die Doppelbelastung war zum Teil enorm: Ich war mitunter Montagmorgen von Wettkämpfen zurück gekommen, habe zu Hause geduscht und bin gleich wieder zur Uni gefahren. Das lässt sich auf  Dauer nicht bewältigen, zumal die Anforderungen im Studium größer werden.

2. Da ich mich aufgrund der oben genannten Belastung voll auf die Juniorenturniere konzentriert habe, bin ich in Deutschland weit weg von der Weltcupquote. Ich müsste also versuchen, in den nächsten Jahren über die Q-B-Turniere in Deutschland wieder in die Quote zu kommen und dort zu bleiben.

3. Ich erhalte nach dem neuen Förderkonzept, in Deutschland keinerlei finanzielle Unterstützung mehr für mein Fechten. Als eines von 4 fechtenden Kindern kann ich nicht erwarten, dass meine Eltern diese Kosten übernehmen, zumal mein Bruder David sich ebenfalls entwickelt und das gleiche Recht auf Unterstützung hat wie ich, und daher nächstes Jahr, die internationalen Turniere besuchen will.

Was ändert sich für mich zum Positiven, wenn ich in Österreich bin:

1. Ich kann an allen Weltcups und U23-Europacups teilnehmen ohne den Qualifikationsdruck zu haben. Der Druck des Studiums reicht!

2. Die Kosten für die Q-B-Turniere entfallen.

3. Trainingslager, -aufenthalte und -turniere in Ungarn, die ich durch meinen Trainer Laszlo Kovacs bereits mehrfach besucht habe, sind zeitlich und finanziell weitaus weniger aufwendig als in Deutschland.

Für mich stellte sich somit nur die Frage: Beende ich meine Zeit als Leistungssportler im Fechten oder wähle ich die Österreichoption? Da ich sehr gerne meinen Sport leistungsorientiert betreiben möchte, gab es nur  "Plan B".

Ich wünsche mir für die Zukunft, dass sich die Dinge sportlich und beruflich so positiv entwickeln wie in der Vergangenheit.

Ich hatte eine Superzeit in Deutschland, habe eine Fülle von Freunden gewonnen, speziell auch bei der WM in Plovdiv. In meinem Club Tauberbischofsheim bin ich speziell durch Jo Braun super betreut worden. Jo, ich hatte das Gefühl, Du hast immer an mich geglaubt. Deswegen warst Du auch der erste, den ich von meiner Entscheidung unterrichtet habe.

Mein herzlicher Dank gilt aber auch dem Präsidium des Deutschen Fechterbundes mit Präsidentin Claudia Bokel für die unkomplizierte Freigabe sowie dem Sportdirektor des DFB Sven Ressel und dem Generalsekretär des ÖFV Marco Haderer für die schnelle Abwicklung der Formalitäten.

Ich hoffe, dass die gewonnenen Freundschaften erhalten bleiben. Die Leute, die mich als Mensch geschätzt haben, werden damit auch sicher keine Probleme haben.

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alle Berichte findest du bei den Turnier und Wettkampfberichten oder in der CHRONIK

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